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Referenz: Integration von Angebot und Bestellungen

HUB-2-API: eBay.de-Integration und B2B-Bestellungen

Eine große Produktliste in Excel, Angebote auf eBay.de und Bestellungen von Partnern aus Frankreich brauchten einen gemeinsamen Prozess. Wir entwickelten ein System, das Katalog, Marktplatz, Arbeitsoberfläche und B2B-API miteinander verband.
Illustration eines Datenflusses von einer Produkttabelle über HUB-2-API zu eBay.de, B2B-Partnern und einer Auftragsübersicht.

Synthetische Darstellung des Datenflusses. Sie ist kein Screenshot der historischen HUB-2-API-Anwendung.

Ausgangslage: ein Sortiment an mehreren Stellen

Das Projekt entstand 2018 für ein Unternehmen, das auf dem deutschen Markt mit Autoteilen handelte. Das Unternehmen verwaltete eine umfangreiche Produktliste in einer Excel-Datei, verkaufte über eBay.de und bearbeitete zusätzlich Bestellungen fester Geschäftskunden aus Frankreich.

Jeder Kanal benötigte aktuelle Informationen zum Sortiment und zur Verfügbarkeit. Das manuelle Übertragen derselben Daten verursachte wiederkehrende Arbeit und erschwerte einen einheitlichen, kontrollierten Ablauf.

Ein System zwischen Katalog und Vertriebskanälen

Wir entwickelten HUB-2-API mit CodeIgniter 3. Das System importierte eine große Produktliste aus einer Tabelle und nutzte diese Daten für die weitere Angebots- und Bestellbearbeitung.

Die Lösung umfasste:

  • den Produktimport aus einer Excel-Datei;
  • das Veröffentlichen und Bearbeiten von Angeboten auf eBay.de;
  • den Abruf von Marktplatzbestellungen;
  • eine Oberfläche zur Bestellbearbeitung;
  • eine B2B-API für drei Kunden in Frankreich.

Die Technologie entspricht dem Stand des Projekts im Jahr 2018. Bei einer neuen Umsetzung würden wir die Lösung anhand der heutigen Anforderungen, Schnittstellen und Sicherheitsregeln neu auswählen.

Anbindung an eBay.de

Statt jedes Angebot einzeln vorzubereiten, verwendete das System die importierten Daten, um Produkte auf eBay.de zu veröffentlichen und zu aktualisieren. Es rief auch Bestellungen ab, sodass die Marktplatzprozesse in den gemeinsamen Ablauf eingebunden waren.

Damit wurde nicht jede kaufmännische Entscheidung automatisiert. Das System ordnete den Datenfluss und die zuvor auf mehrere Stellen verteilten Arbeitsschritte. Für die Kontrolle der Bestellungen stand weiterhin eine eigene Oberfläche zur Verfügung.

API für B2B-Partner

Drei große Kunden in Frankreich nutzten eine API, die an ihre eigenen Systeme angebunden war. Die Partner konnten:

  1. das aktuelle Sortiment abrufen;
  2. die Verfügbarkeit benötigter Produkte prüfen;
  3. Bestellungen übermitteln, ohne Positionslisten manuell weiterzugeben.

Die Bestellungen gingen in der HUB-2-API-Oberfläche ein. Das Unternehmen konnte dadurch Marktplatz und B2B-Partner in einem Werkzeug bedienen, obwohl die Quellen unterschiedliche Kommunikationswege nutzten.

Ergebnis: weniger manuelle Angebots- und Bestellpflege

Der Kunde musste nicht mehr jede Änderung eines eBay.de-Angebots manuell verwalten oder sämtliche Partnerbestellungen außerhalb des Systems annehmen. Seine Kunden konnten ihre eigene Software mit der API verbinden, das Sortiment prüfen und Bestellungen in einem festgelegten Ablauf einreichen.

Es liegen keine freigegebenen Messwerte zu Zeitaufwand, Anzahl der Vorgänge oder Umsatzwirkung vor. Deshalb beschreiben wir das Ergebnis als Änderung des Prozesses, ohne unbelegte Zahlen zu ergänzen.

Warum wir das Projekt als historisch bezeichnen

HUB-2-API wird heute nicht mehr eingesetzt. Marktplatzintegrationen, Sicherheitsanforderungen und Methoden des Datenaustauschs verändern sich. Die frühere Anwendung ist daher keine fertige Lösung, die heute unverändert gestartet werden könnte.

Das Projekt belegt weiterhin Erfahrung mit der Verbindung von Produktkatalog, Marktplatz, Arbeitsoberfläche und B2B-API. Dieses Muster kommt bei Handelsunternehmen weiterhin vor, auch wenn eine heutige Umsetzung andere Technologien und aktuelle Schnittstellen der Anbieter erfordern würde.

Wann eine ähnliche Integration sinnvoll ist

Eine vergleichbare Lösung kann sinnvoll sein, wenn:

  • dasselbe Sortiment manuell in mehrere Kanäle übertragen wird;
  • Produkte in Tabellen oder in einem System gepflegt werden, das der Marktplatz nicht direkt unterstützt;
  • das Unternehmen eigene Regeln für die Veröffentlichung und Aktualisierung von Angeboten benötigt;
  • Bestellungen aus mehreren Quellen in einer Oberfläche zusammenlaufen sollen;
  • feste Partner das Sortiment per API abrufen und Bestellungen übermitteln möchten;
  • eine Standardintegration nur einen Teil des tatsächlichen Prozesses abdeckt.

Nicht immer ist dafür eine große Anwendung nötig. Als erster Schritt kann ein Importer, die Anbindung eines einzelnen Kanals oder eine begrenzte API für ausgewählte Partner ausreichen.

Was vor einem ähnlichen Projekt zu klären ist

Vor Beginn einer Integration sollten wir festhalten:

  • wo das führende Produktsortiment gespeichert ist;
  • welche Daten an den Marktplatz oder an Partner gehen sollen;
  • aus welchen Quellen Bestellungen zurückkommen und wer sie freigibt;
  • wie die Verfügbarkeit geprüft wird;
  • welche Aktionen Partner über die API ausführen dürfen;
  • was bei einem Fehler oder bei fehlenden Pflichtdaten geschehen soll.

In der ersten Phase müssen keine echten Handelsdaten übermittelt werden. Eine Prozessbeschreibung und eine Beispieldatenstruktur ohne vertrauliche Informationen genügen.

Möchten Sie Sortiment, Bestellungen und B2B-Partner verbinden?

Beschreiben Sie uns, wo Sie Ihr Sortiment verwalten, welche Kanäle Sie nutzen und welche Aufgaben heute manuell erledigt werden. Auf dieser Grundlage prüfen wir, ob eine Integration, ein Importer, ein Modul oder eine eigene Anwendung sinnvoll ist.

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